Platz für neue Klamotten schaffen und dabei Gutes für die Umwelt tun

Immer mehr illegale Altkleidersammlungen – nicht auf dubiose Anbieter hereinfallen!

Jedes Jahr im Herbst stehen Millionen Deutsche vor dem gleichen Problem: Die Einkaufstüten sind voll mit warmen Jacken und Pullis aber in die Kleiderschränke geht nichts mehr rein. Zeit zum Ausmisten! Doch wohin mit den alten Sachen? Wenn sie fachgerecht gesammelt und sortiert werden, können sie als Secondhand-Kleidung weitergetragen oder zu sinnvollen Produkten recycelt werden. Das hilft der Umwelt. Die Wiederverwendung von Altkleidern – pro Jahr fallen in Deutschland mehr als 750.000 Tonnen an – spart im Vergleich zur Produktion von neuer Kleidung Ressourcen wie Baumwolle und Wasser. Alleine für die Herstellung einer Tonne Baumwollfasern werden immerhin bis zu 8,5 Mio. Liter Wasser verbraucht.

Woran erkennt man zuverlässige Kleidersammlungen?
Damit die Kleidung dort ankommt, wo sie umweltgerecht behandelt wird, sollten Verbraucher immer darauf achten, dass die Container zu seriösen Organisationen oder Unternehmen gehören. Verlässliche Sammler geben den Zweck der Sammlung sowie ihre vollständigen Kontaktdaten auf den Containern an, sind für Nachfragen erreichbar und ködern die Bürger nicht mit rührseligen Spendenaufrufen. Bei illegalen Sammlungen – Nach Einschätzung von Branchenvertretern hat deren Anteil in der letzten Zeit zugenommen – ist die Einhaltung von Umweltstandards dagegen oft nicht nachvollziehbar. Deshalb lohnt sich genaues Hinschauen. Das bvse-Qualitätssiegel für das Textilrecycling gibt Bürgern eine hilfreiche Orientierung, denn die teilnehmenden Unternehmen werden regelmäßig von einem unabhängigen Sachverständigen überprüft.

Was gehört in die Kleidersammlung?
Damit die Kleidung wiederverwendet werden kann, sollte sie sauber, trocken und gut erhalten sein. Auch andere Textilien wie Bettwäsche und Handtücher sind oft noch brauchbar. Die Textilien sollten gut verpackt werden, beispielsweise in einen Plastiksack. Löchrige, feuchte oder gar nasse sowie stark verschmutze Stücke, Lumpen und Stoffreste gehören in die Restmülltonne. Schuhe sollten immer paarweise zusammengebunden werden.

Weitere Informationen:

bvse-Fachverband Textilrecycling

Qualitätssiegel für das Textilrecycling

 

Hochauflösendes Bildmaterial stellt die bvse-Pressestelle gerne zur Verfügung: presseinfo@bvse.de

 

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